Jan Fietz
Sie haben ein Vorhaben, das außerhalb Ihres Tagesgeschäfts liegt. Ich baue es mit Ihnen – bis es läuft.
Backend, Schnittstellen, Plattformen und Frontend – vor allem für erneuerbare Energien und Industrie: Monitoring, SCADA, Integration, Steuerung, Automatisierung.
15 Jahre Software für Energieanlagen: SCADA, Netzanbindung, Monitoring, Steuerung · remote, europaweit
Situationen
Vier Situationen, in denen man mich dazuholt
Wenn Ihre anders aussieht, schildern Sie sie trotzdem. Ob ich der Richtige bin, sage ich Ihnen nach zwei Minuten, nicht nach zwei Wochen.
-
01
Ihr Kunde will eine Anbindung, die es bei Ihnen noch nicht gibt.
Der Auftrag hängt an einer Schnittstelle: zu einem Netzbetreiber, einer Leitwarte, einem ERP oder dem System eines Partners. Das Protokoll kennt im Haus niemand wirklich, die Spezifikation hat hundert Seiten und beantwortet die Fragen nicht, die man tatsächlich hat, und der Kunde fragt jede Woche, wann es so weit ist. Die Leute, die es bauen könnten, sind schon für die nächsten Monate verplant.
Wenn Sie das kennen: Die Schnittstelle selbst ist meist in Wochen gebaut. Die Zeit geht an den Stellen verloren, an denen die Spezifikation schweigt – Zeitverhalten, Fehlerfälle, Reihenfolge beim Wiederanlauf.
-
02
Das Produkt wächst schneller als die Plattform.
Bei ein paar hundert Anlagen war alles fein. Ein paar tausend später dauern die Auswertungen Minuten, die Datenbank läuft nachts voll, und die Oberfläche lädt, bis der Kunde aufgibt. Der Vertrieb hat gerade den nächsten großen Kunden unterschrieben, das Team ist mit dem Betrieb ausgelastet — und niemand kann sagen, ob die Plattform die nächste Größenordnung überhaupt trägt.
Wenn Sie das kennen: Skalierung scheitert selten an der Sprache oder am Framework. Sie scheitert an einem Datenmodell, das für die erste Größenordnung entworfen wurde.
-
03
Das System läuft seit Jahren. Anfassen will es niemand mehr.
Es tut, was es soll, und jeder im Haus weiß, dass das nur gilt, solange nichts geändert wird. Die Dokumentation ist der Code, die Sonderfälle kennt nur noch die Datenbank, und jede Anpassung, die der Vertrieb verspricht, wird zum Risiko für den laufenden Betrieb. Neu bauen kommt nicht in Frage, es muss weiterlaufen – aber jemand muss verstehen, was da eigentlich läuft.
Wenn Sie das kennen: Solche Systeme sind selten so undurchschaubar, wie sie wirken. Meistens fehlt nur jemand, der Zeit hat, sie zu lesen, bevor er sie ändert.
-
04
Das Produkt gibt es erst als Idee. Und als ersten Kunden.
Das Fachwissen ist da, die Daten oder die Anlagen sind da, vielleicht ein Prototyp, der auf einem Rechner im Büro funktioniert. Was fehlt, ist das Backend darunter, eine Oberfläche, die ein Kunde ohne Einweisung bedienen kann, und eine Anbindung, auf die man sich im Betrieb verlassen kann. Der erste Kunde wartet auf einen Termin. Im Haus hat so etwas noch niemand bis in den Betrieb gebracht — nicht, weil das Team es nicht könnte, sondern weil niemand es schon einmal gemacht hat.
Wenn Sie das kennen: Der erste Kunde bestimmt den Termin, nicht die Architektur. Was in diesen ersten Monaten entsteht, bleibt meistens — auch das, was als Provisorium gedacht war.
Vorgehen
So läuft eine Zusammenarbeit ab
-
Erstgespräch, 30 Minuten.
Sie schildern die Situation. Ich sage Ihnen offen, ob ich der Richtige dafür bin. Wenn nicht, sage ich das auch.
-
Bestands- und Anforderungsanalyse, Festpreis.
Bevor ich ein Projekt anbiete, sehe ich mir an, was da ist und was gebraucht wird. Ergebnis ist ein schriftlicher Report – er gehört Ihnen, unabhängig davon, ob wir danach weiterarbeiten. Details weiter unten.
-
Angebot mit Meilensteinen.
Auf Basis des Reports: klar abgegrenzte Meilensteine, jeweils mit Festpreis und Abnahmekriterium. Kein Angebot vor der Analyse, weil ich keine Zahlen nenne, die ich nicht belegen kann.
-
Umsetzung, sichtbar.
Der Code liegt ab dem ersten Tag in Ihrem Repository. Haben Sie keins, richte ich eines für Sie ein – in Ihrem Namen, mit vollem Zugriff, nicht in meinem. Wöchentliche Demo. Schnittstellen werden gegen einen Simulator getestet, bevor sie gegen die echte Gegenstelle laufen. Jeder Meilenstein wird als versionierter Stand mit Changelog und Dokumentation übergeben – Dokumentation ist Abnahmekriterium, nicht Nacharbeit.
-
Übergabe.
Einarbeitung Ihres Teams, Betriebsdokumentation, auf Wunsch ein Retainer für Betrieb und Weiterentwicklung. Ziel ist, dass Sie mich nicht brauchen, um das System zu verstehen.
Was Sie sich vermutlich fragen
Sie sind ein Einzelner. Was, wenn Sie ausfallen?
Deshalb liegt der Code von Anfang an in einem Repository, auf das Sie jederzeit vollen Zugriff haben, deshalb ist Dokumentation Abnahmekriterium, deshalb gehört die Übergabe zu jedem Angebot. Ein Ausfall darf unangenehm sein, aber nicht existenzbedrohend für Ihr Projekt.
Wir haben das Know-how nicht im Haus. Wie sollen wir Ihre Arbeit beurteilen?
Über Ergebnisse, die Sie nicht von mir haben: die Abnahme durch den Netzbetreiber, den Test gegen den Simulator, die wöchentliche Demo, in der Sie sehen, was läuft. Mein Wort ist dabei das schwächste Beweismittel.
Warum nicht ein Systemhaus?
Können Sie machen. Sie bekommen dort ein Team, aber selten die Person, die das Protokoll schon einmal bis zur Abnahme gebracht hat. Bei mir ist das dieselbe Person, die auch den Code schreibt.
Wie soll ein Einzelner ein Team ersetzen?
Nicht durch Stunden. Durch Architektur, die von Anfang an auf Betrieb ausgelegt ist, durch Werkzeuge, die Boilerplate und Tests abnehmen, und durch Übergabe als festen Teil jedes Meilensteins. Ich ersetze Ihr Team nicht – ich baue das, was Ihr Team später weiterentwickelt.
Vier Entscheidungen, die immer gelten
- Offene Standards. Open Source und Standardprotokolle, damit Sie migrieren können – auch weg von mir.
- Keine Cloud-Abhängigkeit. Container-basierte Workloads, die auf einem anderen Anbieter oder on-premises genauso laufen.
- Linux bis in die Tiefe. Von der Shell bis zum Container-Runtime. Das entscheidet, wenn Systeme unter Last stehen oder ein gewachsenes Setup analysiert werden muss.
- KI-Werkzeuge im Alltag. Für Boilerplate und Tests, nicht für Architektur. Keine Zahl dazu, weil ich keine belegen kann.
Einstieg
Jedes Projekt beginnt mit einer Analyse.
Ich sehe mir Ihre Systeme, Schnittstellen und Anforderungen an, spreche mit den Beteiligten und liefere einen Report: was da ist, was fehlt, wo die Risiken liegen, was ich empfehle und was es ungefähr kostet. Danach wissen Sie, was das Projekt umfasst – auch dann, wenn Sie es mit jemand anderem machen.
- Preis
- Festpreis, vorab genannt
- Dauer
- Dauer und Termin werden vor Beginn schriftlich festgelegt
- Ergebnis
- Schriftlicher Report plus Präsentation für Ihr Team
- Eigentum
- Der Report gehört Ihnen
30 Minuten, unverbindlich. Kein Angebot ohne Analyse.
Erfahrung
Warum ich das weiß
Fünfzehn Jahre habe ich bei Quantec Networks, Quantec Systems, Scada International und Opoura genau die Systeme gebaut und betrieben, um die es hier geht: eine SCADA-Middleware, die zuletzt mehr als 8.000 Anlagen bei über 30 Kunden in Europa und den USA anband; Schnittstellen zu Netzbetreibern und Direktvermarktern mit Closed-Loop-Regelung für Wirk- und Blindleistung im 100-ms-Takt; ein Produkt für den europäischen Reserveenergiemarkt, produktiv in Dänemark, Schweden und Polen; und zuletzt eine neue Monitoring-Plattform für rund 7.000 Anlagen – vom ersten Entwurf bis zum Aufbau des Teams. Die Frontends dazu habe ich in React auf Node.js gebaut; das letzte überwachte 6.000 Anlagen in einer einzigen Instanz.
Ich war dort Entwickler, dann Senior, dann Teamleiter und Architekt. Ich habe die Abnahmen mitgemacht, die Migrationen im laufenden Betrieb und die Nächte, in denen die Regelung nicht konvergierte. Heute mache ich das direkt für die Unternehmen, die solche Systeme brauchen.
Quantec Networks, Quantec Systems, Scada International, Opoura GmbH · 2011 - 2026
Herstelleragnostische Datenerfassungs-Plattform für Windenergieanlagen
15 Jahre Verantwortung für eine SCADA-Middleware mit über 8.000 angebundenen Anlagen bei 30+ Kunden in Europa und den USA — von der Protokollebene bis zum Cloud-native-Deployment.
Rolle: Entwickler → Senior → Teamleitung · Technische Beratung · Third-Level-Support in Anstellung
Quantec Networks, Quantec Systems, Scada International, Opoura GmbH · ca. 10 Jahre
Schnittstellen und Regelung für Direktvermarktung und Netzbetreiber
Bidirektionale Erweiterung des Daten-Gateways: 10-Hz-Closed-Loop-Regelung für Wirk- und Blindleistung, multi-protokoll-fähig, im Einsatz bei mehreren tausend Anlagen und führenden TSOs und Direktvermarktern.
Rolle: Entwicklung und Architektur der Regel- und Schnittstellen-Komponenten in Anstellung
Quantec Systems, Scada International, Opoura GmbH · Produktivbetrieb in DK, SE, PL
Produkt für den europäischen Reserveenergiemarkt
Eigenständiges Produkt für den europäischen Regelreservemarkt: Primär-, Sekundär- und Tertiärreserve inklusive nordischer Varianten — für Wind, Solar, BESS, Hybrid und steuerbare Verbraucher.
Rolle: Umsetzung der Markt- und Steuerschnittstellen · Koordination der produktübergreifenden Integration in Anstellung
Quantec Systems, Scada International, Opoura GmbH · Greenfield bis Produktivbetrieb
Echtzeit-Monitoring-Plattform für gemischte Erzeugungsportfolios
Greenfield-Plattform für 24/7-Operations: ca. 7.000 Anlagen und Controller im Echtzeit-Monitoring, rund 50 parallele Nutzer, Multi-Cloud und On-Premises über dieselbe Deployment-Pipeline.
Rolle: Architektur und initiale Implementierung · Aufbau und Führung des Entwicklungsteams · Produktmanagement in Anstellung
Code
Wenn Sie sehen wollen, wie ich Code schreibe.
Ich pflege telcon-iec60870 und telcon-tase2, Rust-Bibliotheken für IEC 60870-5 und TASE.2, sowie telcon-opcxmlda für OPC XML DA unter Linux ohne Windows-Gateway. Alles öffentlich, alles entstand aus Problemen, die mir in Projekten begegnet sind. Drei Minuten im Code sagen mehr über meine Arbeit als jede Referenz.
Kontakt
Schildern Sie mir die Situation.
30 Minuten, unverbindlich. Sie beschreiben, wo es hakt – ich sage Ihnen offen, ob und wie ich helfen kann.
Drei Sätze reichen: welche Anlagen, welche Gegenstelle, wo es klemmt.
Lieber direkt per E-Mail? mail@jan-fietz.de
Remote, europaweit · Deutsch und Englisch · vor Ort für Abnahmen und Workshops · unabhängig seit 2026